Hochwald pflanzt Bäume in der Nationalpark-Region Hunsrück-Hochwald

Wir wollen regional ein Zeichen setzen

Aufforstung in der Nationalpark-Region
Hunderttausende Hektar Wald in Deutschland sind durch Dürre und Schädlinge beschädigt. Doch gerade für den Klimaschutz sind unsere Wälder unverzichtbar. Eine Lösung liegt in der Aufforstung, also der Herstellung oder Wiederherstellung von Waldflächen.
Wir haben den Kontakt zum regionalen Forstamt der Gemeinde Hattgenstein aufgenommen und ein Aufforstungsprojekt initiiert, in dessen Rahmen ein Mischwald mit mehr als 10 verschiedenen Baumarten in der Nationalpark-Region im Hunsrück gepflanzt werden soll.

Hier sind aktuell viele Flächen aufgrund extremer Witterungsbedingungen, konstant hoher Temperaturen und geringer Niederschläge vom Borkenkäfer befallen. Nach der Rodung soll der Bestand durch junge Setzlinge erneuert werden, die durch CO2-Bindung und Sauerstoffproduktion sowie durch die Aufnahme und Transpiration von Regenwasser den Wasserkreislauf regulieren und die Gesundheit des Waldes sicherstellen sollen. Unter anderem werden Eibe, Haselnuss, Douglasie, Weißtanne, Roteiche, Baumhasel, Elsbeere, Edelkastanie und Liguster angepflanzt. Der Umweltbeauftragte von Hochwald Sprudel, Stephan Hey, überwacht den Bestand und betreibt Kultur- und Zaunpflege, um das Überleben der jungen Bäume zu kontrollieren.

Unser, neue Setzlinge auf der Aufforstungsfläche in der eigenen Region zu pflanzen. Statt wie viele Unternehmen in den Tropen, pflanzen wir die Bäume hier in Deutschland, mitten in der Nationalpark-Region des Hunsrück-Hochwalds. Wir möchten vor Ort ein Zeichen setzen, indem wir auf der Aufforstungsfläche im Zauberwald, einem Naturerlebnispfad, einen Mischwald pflanzen. Denn diese sind nicht nur robuster, langlebiger und resistenter gegenüber Unwetter und Trockenheit als Monokulturen, sondern bieten auch zahlreichen Tierarten Schutz und unterstützen somit die Artenvielfalt. Schädlinge wie der Borkenkäfer können sich in Mischwäldern nicht so schnell verbreiten.